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  Laseranwendung in der Kleintierpraxis



Der Name LASER ist eine Abkürzung und bedeutet Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Das bedeutet, dass Laser ein verstärkter Lichtstrahl ist, der nur eine Wellenlänge besitzt und nicht wie "normales" Licht ein Spektrum von Wellenlängen. Der Lichstrahl ist also "sehr rein". Auf diese Reinheit des Lichts sind die positiven Eigenschaften des Lasers auf die tierischen Zellen zurückzuführen.

Unser neuer Diodenlaser der Fa. MLT arbeitet im Bereich von 5 Watt, gehört also zu den sog. Hardlasern. Er findet seine Anwendung sowohl in der Chirurgie als auch therapeutisch in Form von Bestrahlungen. Im Gegensatz zu Softlasern, die mit sehr niedrigen Energien im Milliwatt-Bereich arbeiten, können die Bestrahlungszeiten erheblich verkürzt und die Zeitabstände von Wiederholungsbehandlungen verlängert werden.

Anwendung in der Therapie:
Wird der Laser nicht punktgenau, sondern defokussiert eingesetzt, kann er zur Laserbestrahlung verwendet werden. Über ein spezielles Defokussierhandstück werden die betroffenen Körperteile schonend und schmerzfrei behandelt. Diese Behandlung hat eine entzündungshemmende, wundheilungsfördernde und schmerzlindernde Wirkung. Hieraus ergeben sich die Haupteinsatzgebiete: Erkrankungen des Bewegungsapparates (akute und chronische Gelenks-, Muskulatur- und Sehnen- bzw. Sehnenscheidenentzündungen), Wundheilungsförderung, Bestrahlung von Hot Spots, Zahnfleischentzündungen, ...
Als Ursache für die positive Wirkung des Laserlichtes werden zahlreiche Effekte diskutiert. So soll die an das Gewebe abgegebene Energie neben der Erwärmung auch zu einer energetischen Anregung des Gewebes führen. Es wird vermutet, dass dadurch biochemische Stoffwechselprozesse wie die Produktion von Abwehrstoffen und die Freisetzung anaboler Substanzen stimuliert werden. Außerdem wird eine Steigerung der Mikrozirkulation, d.h. der Durchblutung in den feinsten kapillaren Blutgefäßen, im bestrahlten Gewebebereich induziert.

Anwendung in der Chirurgie:
Im chirurgischen Bereich kann der Laserstrahl wie ein Skalpell zum präzisen Schneiden von Gewebe verwendet werden. Durch die hohen Temperaturen von bis zu 300°C platzen die Zellen des behandelten Gewebes auf und verdampfen. Diesen Vorgang bezeichnet man als Vaporisation. Die Vaporisation kann durch die Wahl der Parameter Laserleistung, Fokussierung des Laserstrahls, Abstand zum Gewebe und Einwirkzeit sehr gut kontrolliert und punktgenau eingesetzt werden. Die Stärke der verwendeten Lichtleit-Faser bestimmt außerdem, wie fein der gesetzte Schnitt wird.
Durch den Einfluss des Lasers kommt es zu einer Koagulation der umliegenden Blutgefäße, so dass das OP-Feld frei von Blutungen bleibt. Ein Nachbluten im Bereich des gesetzten Schnittes wird vermieden.
Durch den Diodenlaser werden bis zu 99,9 % der Bakterien und Viren im Einwirkbereich abgetötet, so dass der Laserstrahl im Wundbereich auch eine desinfizierende Wirkung entfaltet. Diese führt zu einer schnelleren Heilung des Gewebes und zu einer Reduzierung von Rezidiven. Im Vergleich zu konventionellen chirurgischen Eingriffen sind laserchirurgische Eingriffe in der Heilungsphase deutlich weniger schmerzhaft.
Die Haupteinsatzgebiete sind Warzen, Tumorchirurgie (Haut, Unterhaut, Gesäuge, u.a.), Othämatome, Zahnfleischgeschwülste u.v.a.m.



 
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